Konzepte

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Inklusion als Schwerpunkt unserer Schule...

 
Gemeinsamer Unterricht - Es ist normal unterschiedlich zu sein
 
In Niedersachsen ist die inklusive Schule verbindlich zum Schuljahresbeginn 2013/14 eingeführt worden.
Die Hauptschule Am Fredenberg ist in Salzgitter Schwerpunktschule für Inklusion im Bereich Hauptschule.
Bisher wurden hier im Rahmen der Integration Schüler und Schülerinnen unterrichtet, bei denen ein Förderbedarf im Bereich „Lernen“ festgestellt wurde.
Nach dem Einbau eines Fahrstuhls und dem Umbau eines Klassenraumes mit spezieller Beleuchtung und Akustik können nun auch Schülerinnen und Schüler am Unterricht der HSF teilnehmen, die körperliche Beeinträchtigungen haben.
Schon seit Beginn des Schuljahres 2010/11 gibt es an der Hauptschule Fredenberg Integrationsklassen (I-Klassen).
I-Klasse bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler mit und ohne festgestellten Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht lernen.
Die Stunden der Klassenlehrerin werden in jeder Woche um etwa 12 Stunden durch eine Förderschullehrerin ergänzt.
Es besteht eine enge, kooperative Zusammenarbeit zwischen Klassen- und Förderschullehrerin, für beide liegt das Selbstverständnis darin, gemeinsam für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse verantwortlich zu sein.
Die Doppelbesetzung erlaubt einmal eine intensive und individuelle Lernbegleitung, zum Anderen eine umfassende positiv unterstützende Beziehungsarbeit aller Schüler der Klasse. Um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lerntempi gerecht werden zu können, erfolgt die individuelle Förderung der Schüler in innerer wie äußerer Differenzierung. Dazu kann auch einmal die Teilung der Klasse in parallele Unterrichtsgruppen gehören, der Schwerpunkt liegt aber in der Binnendifferenzierung. 
Diese erfolgt unter anderem durch Stationsarbeit, Wochenplanarbeit sowie durch kooperatives Lernen in Kleingruppen von nicht mehr als 4 Kindern pro Gruppe.
Kooperatives Lernen ermöglicht in besonderem Maße, dass das Lernen an einem gemeinsamen Unterrichtsgegenstand auf unterschiedlichen Niveaus und mit Variationen in der Zielsetzung erfolgen kann. Die Schüler erkennen, dass jeder einzelne Stärken hat.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen - unter anderem durch die Rückmeldung von Schülern - dass sie voneinander gelernt haben und sich mit ihren Stärken und Schwächen in der Klassengemeinschaft angenommen und dadurch wohl fühlen.
Unterschiedlichkeit wird als Normalität betrachtet gemäß dem Leitsatz unserer Schule:
 
Niemand kann alles, jeder kann etwas,
alle werden gebraucht.
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