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Schule plus - Veranstaltung mit Minister Tonne

Zur Begleitung des Programmes "Schule plus" war der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Fredenberg zu Gast, um sich vor Ort ein Bild von den Bedürfnissen der beteiligten Schule zu machen.

Schulen, die besondere Herausforderungen zu meistern haben, sollen durch das Programm Unterstützung erhalten.

Für die Städte Salzgitter, Delmenhorst und Wilhelmshaven konnte durch statistische Auswertungen des Niedersächsischen Innenministeriums im Rahmen des „Aktionsplans Sekundärmigration“ der Landesregierung eine besondere Belastung empirisch nachgewiesen werden. Die vier Kommunen waren als Schulträger an der Auswahl der Schulen intensiv beteiligt. Den Schulträgern kommt bei der Begleitung und Umsetzung des Programms eine wichtige Rolle zu. Die Mitwirkung der Schulträger bzw. deren strukturelle Einbindung wird entsprechend den Bedingungen vor Ort für jede der vier Städte unterschiedlich gestaltet.

Programmablauf:

Die Umsetzung des Programms baut auf die Nutzung und Bündelung des bereits bestehenden Beratungs- und Unterstützungssystems des Landes. Darüber hinaus ist das Zusammenwirken des Landes mit dem kommunalen Schulträger wichtiges Element des Programms. Die ausgewählten Schulen werden durch ein SchulEntwicklungsTeam („SET“) aus der Niedersächsischen Landesschulbehörde (NLSchB) und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) begleitet, das auf diesen Bereich spezialisiert ist. Es wird für jede Stadt in der zuständigen Regionalabteilung der NLSchB je ein Schulentwicklungsteam gebildet. Jedes SET besteht aus neun Personen der NLSchB und des NLQ. Dazu gehören u. a. Schulentwicklungsberater/in, Fachberater/in Unterrichtsqualität, Schulpsychologin/Schulpsychologe und Fokusevaluatorinnen und -evaluatoren (ehemals Schulinspektion).

In den Stadtteilen der ausgewählten Schulen sollen regelmäßige Netzwerktreffen zusammen mit dem Schulträger durchgeführt werden, um externe Partner (z. B. Beratungsstellen oder Jugendzentren) sowie weitere Schulen und Kitas in das Programm einzubinden. Die Begleitung der Schulen erfolgt in enger Abstimmung mit den schulfachlichen Dezernentinnen und Dezernenten der NLSchB unter Berücksichtigung der jeweiligen schulspezifischen und regionalen Bedingungen.

Auf dem Foto: Minister Tonne trifft die Schulsprecher der Gottfried-Linke-Realschule und der Hauptschule Am Fredenberg

 

in Presse
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